Sublimationsdruck

Sublimationsdruck ist die erste Wahl bei Sporttextilien.
Motive und Logos werden mit Hilfe eines mit Sublimationstinten bestückten Inkjet-Druckers auf spezielles Transferpapier übertragen. Danach werden die einzelnen Stoffteile auf das Motiv gelegt. Durch Hitzeeinwirkung und Druck zieht das Motiv in das Gewebe ein und wird dadurch Teil des Textils.

Vorteile:

  • Vollkommene Gestaltungsfreiheit, fotorealistischer Druck ist möglich.
  • Keinerlei Farbauftrag, Druck ist auf dem Gewebe nicht spürbar.
    100% atmungsaktiv, der Druck behindert in keinster Weise die Luftzirkulation und den Feuchtigkeitstransport.
  • Druck ist extrem waschfest und verändert sich nicht.
  • Drucknebenkosten sind bei niedrigen und hohen Stückzahlen identisch (ohne Arbeitsaufwand). Daher sind persönliche Individualisierungen meist günstiger als andere Drucktechniken.

Nachteile:

  • Drucktechnik ist uneingeschränkt nur auf weißen Polyesterstoffen möglich.
  • Bei farbigen Polyesterstoffen mischt sich die Druckfarbe mit der Textilfarbe – wie beim Malkasten.
  • Aus blau und gelb wird grün, d.h. ein gelbes Textil mit blauem Aufdruck ergibt ein grünes Motiv.
  • Bei farbigen Polyestertextilien ist also sehr wohl Sublimationsdruck möglich, allerdings mit Einschränkungen bei den Druckfarben.
  • Sie sind sich nicht sicher?
    Fragen Sie bei uns nach, wir sind Spezialisten auf dem Gebiet Sublimationsdruck!

Das Bild unter diesem Text zeigt, wie sich die Sublimationsfarben auf unseren farbigen Standardshirts darstellen. Im ersten Farbkreis (Weiß) sind die Grundfarben Gelb, Rot, Blau und ihre Mischungen klar erkennbar. In den weiteren Farbkreisen sieht man, wie sich die selben Farben dann mit der Standardfarbe mischen. Die Farben wurden auf Original 100% Polyester Funktionsshirtstoff gedruckt. Auf jedem Kreis mit der gleichen Vorlage.

Teilsublimation – So wird auf schon fertige Shirts gedruckt:

Grafikanforderungen:

Für das bestmögliche Druckresultat sind grundsätzlich Vektorgrafiken die beste Wahl. Alternativ können mit hochauflösenden Bildern ähnlich gute Ergebnisse erzielt werden. Dabei gilt: je mehr Pixel das Bild hat, desto größer und genauer (schärfer) der Druck.

Sublimationsdruck Grafikformate sind: .ai, .eps, .pdf, .cdr, .svg, .tiff, .png, .jpg, .gif, .psd.

Ihr vorbereitetes Design hat ein anderes Format? Kein Problem! Unsere Grafiker freuen sich, Ihnen zu helfen.

Flex- und Flockfolien-Transferdruck

Beim Flex- und Flockfolien-Transferdruck wird das Druckmotiv aus speziellen, einfarbigen Kunststofffolien geschnitten und dann auf das Gewebe übertragen. Neben Baumwoll-Geweben können auch Polyester-, Nylon-, Viskose- sowie Mischgewebe bedruckt werden. Die Oberfläche von Flexfolien ist glatt bis matt/weich, jene von Flockfolien dagegen samtartig.
Da mit dieser Drucktechnik lediglich Vektorgrafiken ohne Farbverläufe gedruckt werden können, eignet sie sich insbesondere für den Druck von Schriftzügen, Piktogrammen, Logos und ähnlichen Motiven. Mehrfarbige Drucke sind möglich, da aber alle Arbeitsschritte jeweils pro Farbe durchgeführt werden müssen, steigen die Kosten mit jeder zusätzlichen Druckfarbe relativ stark an.

Grafikanforderungen:

Für den Flexdruck werden Vektorgrafiken benötigt. Je nach Art der Vorlage können wir Ihre Grafiken in Vektoren umwandeln. Schicken Sie uns einfach alle Dateien, die Sie haben. Bei komplizierten Layouts verlangen wir einen Aufpreis.

Grafikformate sind: .ai, .eps, .pdf, .cdr, .svg, .tiff, .png, .jpg, .gif, .psd.

Siebdruck

Hier muss für jede Farbe zuerst ein Sieb angefertigt werden, was vergleichsweise hohe Fixkosten bei niedrigen Stückzahlen verursacht. Es kann prinzipiell jede Farbe gedruckt werden; zur Verringerung der Anzahl von Farben lassen sich auch Farbabstufungen durch Rasterung erzeugen. So können fotorealistische Druckvorlagen mit Farbverläufen im Siebdruck realisiert werden.
Wesentliches Merkmal des Siebdruckverfahrens im Textildruck: Der Stoff wird direkt mit der Farbe oder Farbpaste bedruckt. Je nach Art der Textilfarbe schwankt die Deckkraft der Farben und die Haptik des fertigen Druckes. Eine zusätzliche Erhöhung der Deckkraft bei dunklen Stoffen kann man beim Siebdruck dadurch erzielen, dass man zuerst in weiß und anschließend in der gewünschten Farbe druckt. Dies wird auch von uns so empfohlen. Für große Stückzahlen ist dieses Druckverfahren am billigsten. Bei Kleinauflagen wegen den hohen Nebenkosten nicht zu empfehlen (je Farbe, Seite 45€ Rüstkosten ).

Grafikanforderungen:

Beim einfarbigen Siebdruck ist es möglich, aus einer Bilddatei (.jpg, .bmp, .tiff, .gif) einen Druckfilm herzustellen. Für den mehrfarbigen Siebdruck werden Vektorgrafiken benötigt. Je nach Art der Vorlage, können wir Ihre Grafiken umwandeln. Schicken Sie uns einfach alle Dateien, die Sie haben. Bei komplizierten Layouts verlangen wir einen Aufpreis.

Grafikformate sind: .ai, .eps, .pdf, .cdr, .svg, .tiff, .png, .jpg, .gif, .psd.

Laserdruck

Der Laserdruck ist eines der neuesten Verfahren zur Veredelung von Textilien, insbesondere zum Bedrucken von T-Shirts. Beim Laserdruck wird das zu bedruckende Textil indirekt bedruckt. Mittels eines zuvor bedruckten Transferblattes wird der Druck mit einer Transferpresse auf das Shirt übertragen. Durch den Laserdruck ist es möglich, T-Shirts mit kleinen Auflagen (ab 1 Stück) mit beliebig vielen Farben zu bedrucken. Auch Farbverläufe können umgesetzt werden.

Grafikanforderungen:

Beim Laserdruck können fast alle Grafikformate verwendet werden.

Grafikformate sind: .ai, .eps, .pdf, .cdr, .svg, .tiff, .png, .jpg, .gif, .psd.